HSS aktiv

Mini-Marathon 2019

Auch in diesem Jahr war die Heinrich-Schütz-Schule wieder beim EAM Mini-Marathon in Kassel vertreten. Von insgesamt 3850 Aktiven haben 9 Schülerinnen und 7 Schüler folgende gute Platzierungen erreicht:



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Gamelanmusik an der HSS

Vom 19. 8. bis zum 23.8.2019 setzten sich die Schülerinnen und Schüler einer Intensivklasse der Heinrich-Schütz-Schule (Klassenleitung Ulrike Eckart) unter Anleitung von Dr. Ulli Götte, dem Leiter des Zentrums für Interkulturelle Musik e.V., und Jochen Zülch mit traditioneller javanischer Gamelanmusik sowie einem indonesischen Schattenspiel-Märchen auseinander.
Dr. Ulli Götte betreute den musikalischen Teil des Projekts. Götte ist Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler. Als Leiter des Ensembles Manyar Sewu ist er seit vielen Jahren mit Gamelanmusik vertraut. Neben der künstlerischen Tätigkeit hat Götte bereits in vielen Workshops und Gamelan-Projekten diese Musik vermittelt.
Jochen Zülch ist Kunstlehrer und Gamelan-Spieler. Zülch spielt seit 30 Jahren javanische Gamelanmusik. In seiner Lehrertätigkeit und in vielen freien Projekten hat er wertvolle Erfahrungen in der Arbeit mit Schattenspiel, den javanischen Märchen und entsprechenden Rahmenhandlungen sammeln können.
Die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse kommen aus elf verschiedenen Ländern dieser Erde und sind alle unterschiedlich alt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle erst seit wenigen Wochen oder Monaten in Deutschland sind. Intensivklasse, das heißt intensiv Deutsch lernen, um möglichst bald den Anschluss an den Unterricht in einer Regelklasse zu schaffen. In der Regel dauert das ein bis zwei Jahre.
Etwas schüchtern betraten die 14 Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse am ersten Tag des Projektes den Raum, in dem bereits die Schattenspielbühne aufgebaut war, sowie die Aula, in der die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne das Gamelanorchester mit seinen Gongs, Metallophonen, Kesselgongs, Trommeln und Xylophonen erwartete. Eine völlig neue Welt eröffnete sich den Schülerinnen und Schülern in der Begegnung mit der ihnen fremden Kultur Indonesiens.
Beim freien Spiel mit den Figuren an der Schattenspielbühne und beim zwanglosen Ausprobieren der Gamelan-Instrumente verflog die Schüchternheit schnell. Und schon bald saßen die Schülerinnen und Schüler begeistert an den Instrumenten und lernten ihre ersten Stücke zu spielen. Dabei erfuhren sie neue Klänge und Spieltechniken und erlebten durch ihr eigenes Spiel unmittelbar das vielstimmige Zusammenspiel im Orchester. Die Noten der Stücke in Fünftonmusik mit den klangvollen indonesischen Namen Kidang, Sampak, Gangsaran wurden von Dr. Ulli Götte beim Spielen als Zahlen angesagt. Gar nicht so einfach, da beim Spielen nicht durcheinanderzukommen, wenn man neu in Deutschland ist und die Zahlwörter gerade erst gelernt hat. Zudem wurde von Anfang an nur auswendig gelernt und gespielt.
Ebenso wie das Erlernen der Gamelan-Instrumente war auch der Umgang mit den Schattenspielfiguren für die Schülerinnen und Schüler eine neue und reizvolle spielerische Erfahrung. Zwei Schüler erlernten von Schattenspieler Jochen Zülch das Führen der kunstvollen original javanischen Schattenspielfiguren. Oft wurde bei den Proben gelacht, wenn die Figuren plötzlich die ursprünglichen Szenen im Spiel veränderten. Zusätzlich mussten Sprecher für den Textvortrag ausgesucht werden: Zwei weitere Schülerinnen übten mit Ulrike Eckart das Vorlesen. Die Textvorlage des Schattenspielmärchens war für die Schülerinnen und Schüler, deren Deutschkenntnisse noch in den Anfängen stecken, zunächst eine große Herausforderung, die sie jedoch mutig annahmen. Da hieß es fleißig die Aussprache trainieren, das Publikum sollte ja in der Aufführung die Vorleser gut verstehen können. „Das ist Deutschunterricht, wie er besser nicht sein kann“, freute sich Klassen- und Deutschlehrerin Ulrike Eckart.
Das Märchen von Kancil, dem schlauen Zwerghirsch, der die anderen Tiere ganz frech an der Nase herum führt, gefiel den Schülerinnen und Schülern auf Anhieb. Jochen Zülch gelang es sogar, die Schülerinnen und Schüler anzuregen, noch eine kleine Rahmenhandlung um das Märchen herum zu erfinden. Nun endete das Stück in einer fröhlichen Tanzszene, zu der Götte kurzerhand noch einen „Gamel-Rap“ komponierte und mit den Schülerinnen und Schülern an den Gamelan-Instrumenten einstudierte.
Das fein abgestimmte Zusammenwirken von musikalischer Begleitung, der Schattenspiel-Dramaturgie sowie dem Textvortrag verlangte von den Schülerinnen und Schülern höchste Koordination und Konzentration. Doch unter der geduldigen und einfühlsamen Anleitung der beiden erfahrenen Workshop-Leiter Dr. Ulli Götte und Jochen Zülch meisterten die Schülerinnen und Schüler alle Schwierigkeiten. Eifrig und sehr diszipliniert sind alle 14 Schülerinnen und Schüler die ganze Woche über bei der Sache. Götte und Zülch loben die angenehme und freundliche Lernatmosphäre. Das hatten sie so nicht erwartet.
„Ich liebe diese Schule!“, rief eine Schülerin begeistert, als sie während der Proben zum ersten Mal ins Mikrofon sprechen durfte.
Viel zu schnell ging die Woche um, da waren sich alle einig. Freitagmittag endete der Workshop mit einer Aufführung in der Aula für die fünften Klassen der Heinrich-Schütz-Schule. Die Intensivklassenschüler meinten: „Wir spielen für die Fünftklässler. Das ist gut, da brauchen wir keine Angst zu haben.“
Krönender Abschluss war die „große Aufführung“ am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr in der Aula der Heinrich-Schütz-Schule vor Eltern, Geschwistern und fremdem Publikum im Rahmen der Gamelan- und Schattenspielaufführung der Gruppe Manyar Sewu unter Leitung von Dr. Ulli Götte, veranstaltet vom Zentrum für Interkulturelle Musik e.V.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse ihr Schattenspiel-Märchen mit Gamelanmusik aufgeführt hatten und ihren verdienten Applaus bekommen hatten, durften sie sich zur Belohnung von der Gamelanmusik und dem indonesischen Schattenspiel-Märchen „Die Ente und die Zibetkatze“ der Gruppe Manyar Sewu mit Vorleser Berthold Mayrhofer verzaubern lassen. Aufmerksam verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Stück. Man merkte: Ein bisschen waren sie schon selbst zu Kennern des Gamelan geworden.
Noch ganz erfüllt und voller Stolz erzählten die Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse im Montagmorgenkreis: „Das war eine tolle Woche! Können wir so etwas noch einmal machen? Alles war so schön! Und die Zuschauer haben gesagt, wir waren super!“


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Auf dem Sommerfest der HSS ging's heiß her

Am bisher heißesten Tag des Jahres ließ es sich die Schulgemeinde der Heinrich-Schütz-Schule nicht nehmen, ihr Sommerfest zum Schuljahresausklang zu feiern. Auf dem Schulhof gab es zahlreiche Stände mit allerlei Attraktionen: Dosenwerfen und Darts verbreiteten gepflegte Jahrmarktatmosphäre, der Geruch von Bratwürstchen, Waffeln, Crêpes und Zuckerwatte machte manchen Besucher den Mund wässrig und wer Abkühlung bei knapp 40 Grad im Schatten suchte, fand sie bei einem Eis oder einem Cocktail. Wer trotz der drückenden Hitze seinen Bewegungsdrang ausleben wollte, konnte dies bei einem Volleyball- oder Fußballmatch tun. Und natürlich glänzten auf der eigens aufgebauten Bühne die Bands der Schule mit mehr als einem musikalischen Highlight: Hits unter anderem von Queen, Seven Nations Army oder den Cranberries versetzten das Publikum in Schwingung.
Gut gelaunt und beswingt verabschiedet sich die Heinrich-Schütz-Schule nach einem gelungenen Fest in die Sommerferien.


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Berufsinformationstag 2019

Tiefe Einblicke in das Berufsleben erhalten die Schüler unserer Schule im Rahmen verschiedener Praktika. Anlässlich des Berufsinformationstages besteht die Gelegenheit für Schüler, sich bei Unternehmen und Betrieben aus der Region über zahlreiche Berufsbilder zu informieren und Kontakte zu knüpfen, die vielleicht sogar in einer beruflichen Zukunft münden können.

Darüber hinaus werden die erfolgreichsten Mini-Praktikanten besonders geehrt.
In diesem Jahr waren dies Fatimah Alrisitmawi (R8b), Anastasia Mandanici (R8c), Aleksandrina Dimitrova (R8b), Emilia Scheibel (R8c),Kerem Sahingöz (R8a), Hakan Likaj (R8b), Güray Babayigit (R8c), Vitali Rot (R8b) und Jonas Krogull (R8a)

Die Schulgemeinde der Heinrich-Schütz-Schule Kassel dankt allen Kooperationspartnern für ihr Engagement und für einen tollen und informativen Berufsinformationstag 2019.


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Gesundheitstag an der HSS

Am Dienstag, 02.04.2019 fand an der Heinrich-Schütz-Schule der Gesundheitstag für den Jahrgang 8 statt. 190 Schülerinnen und Schüler wählten sich in zahlreiche Workshops rund um das Thema Gesundheit ein, die von außerschulischen Institutionen sowie Lehrerinnen und Lehrern der Schule angeboten wurden.
Auf dem Programm standen sportliche Angebote zum Thema Gesundheit wie Body-Forming, Crossfit und Jonglage oder Taekwondo vom VFL Kassel.
Der Verein Kabera e.V. klärte über die Essstörung Magersucht auf und die AIDS-Hilfe Kassel informierte über HIV und AIDS. Es wurde eine Einführung in die Maßnahmen der Ersten Hilfe gegeben.
Außerdem gab es durch den Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten Admir Imsirovic Einblicke in die Sporttherapie. Ganz neu war das Angebot „Biodanza“, ein kreativer Tanz, der über die Bewegung und die Begegnung im Tanz Lebendigkeit und Lebensfreude erfahren lässt.
Thematisiert wurde auch der Umgang mit Alkohol und anderen Drogen. Mit dabei war der Musiker Thomas Stolkmann „Stolle“ aus Kassel, der aus seinem bewegten Leben berichtet und für seine Arbeit zur Suchtprävention mit jungen Menschen das Bundesverdienstkreuz erhalten hat.
Neben der körperlichen wurde auch die soziale und geistige Gesundheit mit dem Thema Mobbing durch die Schulsozialarbeiter und den sexualpädagogischen Angeboten durch die pro familia Beratungsstelle in den Blick genommen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich an diesem Tag mit zwei unterschiedlichen Aspekten des Themas Gesundheit in kleinen Gruppen aktiv auseinandersetzen.

von: Stephan Heiß-Kovacs und Silvia Gundlach

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„Mein Leben war in diesem Moment zu Ende“

Thomas Raufeisen las an der Heinrich-Schütz-Schule vor Schülern aus seinem Buch „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er DDR-Spion sei. Eine deutsche Tragödie.“

Vor 200 Schülern berichtete Thomas Raufeisen in der Aula der Heinrich-Schütz-Schule davon, wie es ist, wenn man als 16-Jähriger aus einem bisherigen Leben herausgerissen wird, wenn die Familie zerstört wird und man den scheinbar sicher vorgezeichneten Lebensweg verlassen muss. Für Raufeisen wurde dies 1979 zur bitteren Realität, als der Vater die Familie in das Auto setzte, um den schwer erkrankten Großvater in der DDR zu besuchen. „Es war wie immer: Vater fuhr und Mutter verteilte geschmierte Brote an uns“, berichtet Raufeisen. Nur diesmal kam alles anders, denn die Fahrt endete nicht bei den Großeltern auf Usedom, sondern in einem „Gästehaus“ der Stasi bei Berlin. Dort offenbarte sich der Vater, denn der Besuch bei den Großeltern war nur ein Vorwand und er war nicht nur Geologe bei der Preussag in Hannover, sondern auch ein „Kundschafter des Friedens“ im Dienst des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Für Thomas brach in diesem Moment die Welt zusammen, als ihm klar wurde, dass der Vater ein DDR-Spion war, sie jahrelang hintergangen hatte und eine Rückkehr in den Westen unmöglich war. „Vater musste fliehen, denn eine Liste mit Spionen war in der Bundesrepublik aufgetaucht, und er glaubte, kurz vor der Enttarnung zu stehen“, erklärt Raufeisen den staunenden Schülern. In den folgenden anderthalb Stunden berichtet Raufeisen von der Unmöglichkeit, sich in der „tristen und grauen“ DDR einzuleben, von den unterschiedlichen Lebensverhältnissen, dem Leben in Unfreiheit und den Problemen, die er in der Schule hatte: „Freie Meinungsäußerung oder kritisches Denken waren nicht gefragt.“
Auch der Vater hatte feststellen müssen, dass er in dem Staat, den er für den besseren gehalten hatte, nicht mehr leben konnte. Die Familie plante die Flucht in den Westen, flog auf und wurde verhaftet. Thomas wurde wegen „ungesetzlichen Grenzübertritts“ und „landesverräterischer Agententätigkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt, die er in dem Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen und der Sonderhaftanstalt Bautzen II absitzen musste. Als Raufeisen zur Schilderung der Haftbedingungen übergeht, wird es im Publikum ganz still. Nach der Haftentlassung durfte er in den Westen ausreisen. Ob er denn sein Abitur im Westen ablegen konnte, will eine Schülerin wissen. „Ja, ich konnte auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur machen und studieren“, erklärt Raufeisen, „und ich hatte Nachholbedarf, denn mir sind ja wesentliche Jahre meiner Jugend gestohlen worden. Ich lebe heute ein normales Leben.“ Das Verhältnis zu seinem Vater habe sich nicht mehr vollständig normalisieren können, dazu sei der Vertrauensbruch zu groß gewesen. „Was ist mit Ihren Eltern geschehen?“, wird gefragt. Seine Mutter sei als gebrochene Frau nach der Verbüßung ihrer Haftstrafe in den Westen entlassen worden, sein Vater unter mysteriösen Umständen in der Haft ums Leben gekommen. „Vielleicht wusste er zu viel“, schließt Raufeisen seinen Vortrag.

Thomas Raufeisen hat sein Schicksal in dem Buch „Der Tag, an dem unser Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei. Eine deutsche Tragödie“ festgehalten. Der Autor arbeitet hauptberuflich als Referent in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und kann als Referent der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an Schulen eingeladen werden. Ziel ist es, junge Menschen für den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur nach 1945 zu sensibilisieren.


Raufeisen 2019

Sieger des Vorlesewettbewerbs 2018

Am 12.12.2018 stellten sich die besten Vorleser des Jahrgangs 6 in der Aula, um untereinander den Schulsieger zu ermitteln.
1. Platz: Samantha Mattern - Buch: Rachel Renée Russell: Dork Diaries
2. Platz: Anna Elisabeth Schäfer - Buch: Alexandra Fischer-Hunold: Lord Gordon
3. Platz: Lionard Herlein - Buch: Andreas Schlüter: Level 4
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Tag der offenen Tür 2018

Viele Eltern und Kinder nutzten den Tag der offenen Tür, um sich über die vielfältigen Lern- und AG-Angebote an der Heinrich-Schütz-Schule zu informieren. Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Dr. Blumenstein und Vertreter des Schulleitungsteams konnte man sich unter anderem auf eine Zeitreise in das antike Rom begeben oder einfach am Flaschenzug in die Luft gehen. Sollten Sie den Termin verpasst haben, können Sie sich mit Fragen aber gerne an das Schulleitungsteam (Kontakt) wenden.

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Weihnachtskonzert der JGS und HSS in der Aula

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Am 30.11 um 19.30 Uhr sowie am 01.12. um 10.30 Uhr und 19.30 Uhr jeweils in der Aula. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

„Gewalt macht nur kaputt“

So still ist es selten in der Schule: Am 28.September, am 5. und am 6. November hatten wir Besuch in der 8. und 9.Klasse (H9, R9 und H8).
Einer, der so spricht, dass die Schüler ihn verstehen. Einer, der von seinem Leben berichtet, und wie es sich in einem einzigen kurzen Moment völlig veränderte. Unwiderruflich und endgültig. Wenn Christoph Rickels davon erzählt, dass er -verursacht durch einen unerwarteten Faustschlag - mehrere Monate im Koma lag, sich anschließend Schritt für Schritt in ein neues und ganz anderes Leben zurückkämpfte, dann sind die Schülerinnen und Schüler, die Lehrer und unsere Paten, die das Projekt gesponsert haben, so nah an seiner Erfahrung dran, wie es nur geht. Noch heute fällt Christoph Rickels das Sprechen schwer und strengt ihn sehr an, eine Langzeitfolge der erlittenen Schädelverletzungen und Hirnblutungen. Sein Gang ist durch die halbseitige Lähmung geprägt – er war ein sportlicher, beliebter und gutaussehender Junge, der genaue Pläne für ein selbstbestimmtes Leben hatte. Alles zerstört durch einen Akt der Gewalt.
Bis heute versucht Christoph Rickels gerichtlich Schmerzensgeld zugesprochen zu bekommen. Bisher – 11 Jahre nach der Tat - ohne endgültiges Ergebnis, aber er macht weiter. Das Weitermachen zeichnet ihn aus und beeindruckt alle, die ihm zuhören.
„40/ 40 – first togetherness“ heißt seine Initiative, die er ins Leben gerufen hat. So möchte er seine Botschaft „nur gemeinsam können wir etwas zum Positiven verändern – der Weg zum WIR“ in 40 Tagen an 40 Schulen der Stadt Kassel vorstellen.
Inzwischen ist er dafür auch durch Medien und Fernsehen bekannt, hat die Unterstützung von Prominenten wie Fatih Akin, Yvonne Catterfeld und Jörg Pilawa für seine Sache gewonnen und ist auch für sein Engagement mehrfach hochrangig ausgezeichnet worden. Er hatte scheinbar alles verloren und hat doch so vieles gewonnen, von dem er nie zu träumen gewagt hätte. Und er kämpft heute weiter – gegen jene Gewalt, die alles kaputt macht.
Der Täter, der zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, bereut seine Tat. Das ändert nichts daran, dass er für die Folgen bezahlen wird. Alles über seinem Eigenbedarf wird er abgeben - da bleibt wenig Spielraum für eigene Wünsche und Pläne - lebenslang. Damit ist er, der Täter, selbst zum Opfer seiner Gewalt geworden.
Ernesto Plantera, Geschäftsführer beim Sicherheitsdienst Protex in Kassel , ehemaliger Europameister im Kickboxen und ehemals Türsteher einer großen Disco in Nordhessen, dem A7, hat vor einigen Jahren Christoph Rickels während einer Reha-Maßnahme kennengelernt und ernst genommen. Er unterstützt und fördert seine Auftritte und engagiert sich selbst für die doppelte Botschaft: „Gewalt und Egoismus machen kaputt!“. In seinem Statement fordert er die Schüler auf, das zu ändern: von dieser Klasse aus in die ganze Schule, von 40 weiteren Schulen in den ganzen Landkreis, von Kassel aus in ganz Deutschland diese Botschaft weiterzuverbreiten und damit eine lebenswertere Welt für alle zu schaffen. Er lädt die Schüler ein, selbst Vorbild zu sein.
Davon war selbst der HR sowie das ZDF begeistert, so dass die beiden Sender mit einem Kamerateam Teile der Veranstaltungen bei uns filmten und Berichte im HR3-Fernsehen und dem ZDF-Mittagsmagazin sendeten.
Nach dem Vortrag mit Christoph Rickels in der HSS folgen für die Schülerinnen und Schüler noch zwei Praxiseinheiten. Einmal ein Präventionsparkour im Haus der Jugend und später ein Abschlussgespräch mit Ernesto Plantera in der jeweiligen Klasse. Die Plansecur, die Plansecur Stiftung, ein privater Sponsor sowie der Förderverein der Heinrich-Schütz-Schule haben jeweils die dreigliedrigen Gewaltpräventionsveranstaltungen gesponsert. Das war eine wirklich gute Entscheidung - das ist allen Teilnehmern bei Christoph Rickels Vortrag klar geworden.

Hier können Sie einen ZDF-Beitrag zum Thema sehen: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/mima-menschen-christoph-rickels-opfer-von-gewalt-100.html


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HSS gewinnt Regionalentscheid – Orientierungslauf WK IV

Beim diesjährigen Regionalentscheid – Orientierungslauf, 12.09.2018 im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ meldete die Heinrich-Schütz-Schule eine gemischte Mannschaft im Wettkampf IV ( 2006-2009 ).
Der Wettkampf wurde für alle Altersstufen ( WK II – WK IV ) am Kasseler Buga-Gelände durchgeführt. Start und Ziel war die Sportanlage „Waldauer Wiesen“.
Zunächst mussten die Schüler/innen einen Geschicklichkeits-Parcours bewältigen, was sie mit Bravour schafften. Danach ging es auf den 2,1 Km langen Kurs, der mit 6 Posten ausstaffiert war, welche die Schüler/innen anlaufen mussten.
Hier starteten die HSS – Wettkämpfer/innen in 2-er Gruppen oder als Einzelläufer. Am Ende war die Mannschaft der HSS so gut, dass sie den 1. Platz belegte.
Für die Heinrich-Schütz-Schule-Schule waren folgende Schüler/innen der 5. und 6. Gymnasialklassen am Start :
Jakob, Breßler
Bela, Christowzik
Johan, Gertenbach
Lionard, Herlein
Janus, Hüge
Ella, Schneider
Lilli, Schulze
Hennriette, Venne
Merle, Werling.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
(Gert Bruchmann)




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Abschlussgottesdienst 2018

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Es gehört zu den guten Traditionen, dass sich die Abgangsjahrgänge der HSS im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes von der Schule verabschieden. Besinnliche und heitere Momente, innerer Einkehr, Rückschau auf die vergangenen Schuljahre und der Blick in die Zukunft prägen das Gemeinschaftserlebnis. Hier ein paar Impressionen.

Skikurs in St. Johann

Am 25.01.18 um 21.30 Uhr fuhren wir 9.-Klässler los auf unsere Skifreizeit! Nach ca. 10 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in St. Johann (Südtirol-Italien) im Hotel Gisserhof an.
Jeden Morgen wurden wir liebevoll von lauter Musik geweckt und nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Skibus, welcher nie pünktlich kam, zum Skigebiet-Klausberg.
Wir wurden in einen Anfänger-Skikurs, Mittlerer-Skikurs, Fortgeschrittener-Skikurs und Snowboardkurs eingeteilt. Die Anfänger machten schnell Fortschritte und jeden Tag konnten sie höhergelegene, längere und steilere Pisten fahren. Die Fortgeschrittenen sind alle Pisten auf dem Klausberg runtergefahren, außer vielleicht die Blauen (Leichten). Allen hat das Ski- und Snowboard Fahren unglaublich Spaß gemacht und weil wir uns gut verstanden haben, herrschte immer gute Stimmung. Auch wenn es ein paar Unfälle gab, waren wir wieder guter Laune, nachdem wir die positiven Nachrichten gehört hatten, dass es den Verletzten gut geht.
Wir hatten jeden Tag tolles Wetter und gute Pistenverhältnisse bis auf den letzten Tag, an dem das Abschlussrennen stattfand. Viele von uns hatten keine Lust darauf, aber alle erlangten ein gutes Ergebnis. Anschließend fuhren wir mit dem ganzen Kurs zu „Franz dem Glockenspieler“.
Außer dem Skifahren und dem guten Essen im Hotel gab es an allen Abenden- wenn wir nicht schon Alle total erledigt waren- ein buntes Abendprogramm wie z.B. das Nachtrodeln und das Feiern im Skipub.
Am Abschlussabend fand die Siegerehrung des Ski- u. Snowb.-Rennens statt. Ebenfalls wurden die 4-Zeiler vorgetragen, die die jeweiligen Zimmern „dichten“ mussten, und die meist länger und sehr gut gelungen waren. Zum Schluss kam die Skitaufe, bei der uns die Lehrer mit sehr kreativen Namen tauften. Am 02.02. ging es dann wieder zurück nach Kassel.
Uns Beiden hat die Skifreizeit mega Spaß gemacht. Man konnte dadurch mal andere Leute besser kennenlernen, mit denen man vorher noch nicht so viel zu tun hatte.
Wir bedanken uns bei den Lehrern, dass sie mal wieder so eine tolle Skifreizeit organisiert und durchgeführt haben und freuen uns schon auf das nächstes Jahr, wenn wir als 10.-Klässler vielleicht wieder mitfahren dürfen.
(Antonia , Lucia , G9b)


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Bilder aus der Stratosphäre

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Die Übertragung hat geklappt und wir sind stolz darauf, Bilder aus der Stratosphäre zeigen zu können, die der Wetterballon geschossen hat, der kürzlich an der HSS gestartet wurde.

Jazzkonzert 2018

Die Mini Big Band der HSS macht den Start mit fetzigen Arrangements populärer Songs wie „Man in the Mirror“ oder „Shut Up and Dance“.
Zwei kleinere Besetzungen bieten Delikatessen in eigenen Bearbeitungen: Die Jazz-Combo der JGS und das schülergeleitete Grimm Tentett.
Den Hauptteil des Abends bestreitet die Big Band der HSS/JGS, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Die voll besetzte Formation hat anspruchsvolle instrumentale Titel wie Bob Mintzers „Computer“ im Programm. Ganz besonders freut sich die Band, mit Alexandra Ulner, Fernando Morales und Marvin Diegel drei herausragende Vocalisten unterstützen zu dürfen, die gefühlvolle Balladen genauso überzeugend darbieten wie druckvollen Motown-Sound.
Für die Verpflegung in der Pause des Konzerts ist gesorgt, kostenlose Einlasskarten sind vorab bei den Musik-KollegInnen erhältlich


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Sieger des Mathewettbewerbs an der HSS gekürt

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In der Aula der HSS nahm Schulleiterin Frau Dr. Blumenstein die Ehrung der Sieger des Mathewettbewerbs des Jahrgangs 8 an der Heinrich-Schütz-Schule.

Hervorragende Ergebnisse erzielten in den einzelnen Schulformen. Wir gratulieren.

1. Platz
37 Pkt.
Ferhatovic, Admir
H8a
2. Platz
34,5 Pkt.
Klewer, Jamie-Lee
H8a
1. Platz
38,5 Pkt
Kind, Konstantin
R8a
1. Platz
38,5 Pkt.
Özdemir, Nursin
R8b
3. Platz
38 Pkt.
Root, David
R8c
1. Platz
45,5 Pkt.
China, Noah
G8a
2. Platz
42 Pkt.
Gerden, Anton
G8a
3. Platz
39,5 Pkt.
Stern, Dominik
G8c

Projekttage 2018

Auch in diesem Jahr fanden parallel zu den Probetagen der Musiker in Helmarshausen und dem Skikurs des Sportfachbereichs in St. Johann Projekttage an der HSS statt, die von Lehrern wie Schülern für vielfältige Aktivitäten, Projekte und Exkursionen genutzt wurden. Man konnte nicht nur seinen sportlichen Neigungen nachgehen, seinen Wissensdurst ausleben, sondern auch seine kreative Ader. Schüler schufen imposante Glasskulpturen, eindrucksvolle Nagelbilder, malten in Acryl oder sie vertieften ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Mythologie oder beim kreativen Schreiben, um nur einige Beispiele zu nennen. Exkursionen führten Lerngruppen nach Hamburg und Bremerhaven, hier auf den Spuren von Auswanderern.

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