February 2020

Termine Nr. 26

Montag, 02.03.2020 bis Freitag 13.03.2020

Keine Einzelveranstaltungen der Klassen wegen Klassenarbeiten
Dienstag, 03.03.2020
18.00 Uhr
Sitzung des Rudervereins, R. E17
Mittwoch, 04.03.2020 – Freitag, 13.03.2020

Frankreichaustausch Bretagne (Schmerbach)
Mittwoch, 04.03.2020

Mathematik-Wettbewerb Jg. 8, 2. Runde, Kreisentscheid
Donnerstag, 05.03.2020 – Donnerstag, 12.03.2020

Spanienaustausch in Kassel
Donnerstag, 05.03.2020

H7b Wandertag (Vontra, Ramsthaler)
Freitag, 06.03.2020

R7a Wandertag (Stederoth, Dr. Nottbohm)

Termine Nr. 25

Montag, 17.02.2020 bis Freitag, 06.03.2020

Jg. 8 Lernstandserhebung Mathematik
Montag, 24.02.2020
1. – 2. Std.
3. – 4. Std.
H8a Lernstandserhebung
H8b, Ra8a, R8b Lernstandserhebung
Montag, 24.02.2020
9.00 Uhr
G9c Bewerbungstraining AOK (Gertenbach)
Dienstag, 25.02.2020
1. – 2. Std.
G8b Lernstandserhebung
Mittwoch, 26.02.2020
9.00 Uhr
G9a Bewerbungstraining AOK (Kneist)
Mittwoch, 26.02.2020
ab 14.30 Uhr
IT- Schulung (Eiden)
Mittwoch, 26.02.2020
17.00 Uhr
Sitzung Schulkonferenz, LZ
Donnerstag, 27.02.2020
9.00 Uhr
R9c Bewerbungstraining AOK (Schröder)
Donnerstag, 27.02.2020
ab 15.00 Uhr
Pädagogische Konferenz
Freitag, 28.02.2020

Pädagogische Konferenz, Studientag für alle SuS

Jazzkonzert 2020

Unter der Leitung von Barbara Kühnen zeigte das Blechbäserensemble unserer "Kleinen" ihr Können: Mit Melodien aus "Fluch der Karibik", dem One-Hit-Wonder "Mambo Nr. 5" bereiteten sie das Feld für die Größeren und stimmten das Publikum würdig auf das ein, was noch kommen sollte. Günther Fuhrs Jazz-Combo stellte dann mit Stücken von Charlie Parker unter Beweis, wohin die Reise gehen kann, wenn man am Ball bleibt und Jazz voller Herzblut lebt. Nach diesem furiosen Auftritt marschierte die Mini-Big-Band zu "Seven Nations Army" von den White Stripes ein und begeisterte mit "Bad" von Michael Jackson und dem Thema aus "Mission Impossible". Lisa Sommerfeld verabschiedete sich mit einer Träne im Knopfloch von der Bigband in die Babypause und übergab die Leitung an Floran Brauer. Die Bigband begeisterte mit Stücken von Charlie Parker und Eigenkompositionen, die immer wieder in Erstaunen versetzen. "Here comes the sun" und "Peace, Brother" standen auf dem Programm. Der "Song für Lisas Baby" war dann die große Überraschung für Lisa, die anschließend sichtlich gerührt noch mit Geschenken überhäuft wurde. Am Ende gab es Standing Ovations und wie üblich wurde in den Gängen getanzt. Vielen Dank für diesen wundervollen Abend.


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Termine Nr. 24

Montag, 17.02.2020 bis Freitag, 06.03.2020

Jg. 8 Lernstandserhebung Mathematik
Montag, 17.02.2020

H9a AOK (Emmerich)
Montag, 17.02.2020
3. + 4. Std.
G8a Lernstand Mathematik
Montag, 17.02.2020
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Jg. 9 Klassenpatenschulung
Dienstag, 18.02.2020
19.30 Uhr
G6, R6 Info für Eltern über die 2. Fremd-sprache ab Klasse 7
Mittwoch, 19.02.2020

R9b AOK (Buchauer)
Mittwoch, 19.02.2020
3. + 4. Std.
R8c Lernstand Mathematik
Mittwoch, 19.02.2020
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Jg. 10 Klassenpatenschulung
Mittwoch, 19.02.2020
15.00 Uhr
Gesamtkonferenz in der Mensa
Donnerstag, 20.02.2020

G9b AOK (Kyeyamwa)
Freitag, 21.09.2020

R9a AOK (Sommer)

„Mein Leben war in diesem Moment zu Ende“

Thomas Raufeisen las an der Heinrich-Schütz-Schule vor Schülern aus seinem Buch „Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er DDR-Spion sei. Eine deutsche Tragödie.“

Vor knapp 200 Schülern berichtete Thomas Raufeisen in der Aula der Heinrich-Schütz-Schule davon, wie es ist, wenn man als 16-Jähriger aus einem bisherigen Leben herausgerissen wird, wenn die Familie zerstört wird und man den scheinbar sicher vorgezeichneten Lebensweg verlassen muss. Für Raufeisen wurde dies 1979 zur bitteren Realität, als der Vater die Familie in das Auto setzte, um den schwer erkrankten Großvater in der DDR zu besuchen. „Es war wie immer: Vater fuhr und Mutter verteilte geschmierte Brote an uns“, berichtet Raufeisen. Nur diesmal kam alles anders, denn die Fahrt endete nicht bei den Großeltern auf Usedom, sondern in einem „Gästehaus“ der Stasi bei Berlin. Dort offenbarte sich der Vater, denn der Besuch bei den Großeltern war nur ein Vorwand und er war nicht nur Geologe bei der Preussag in Hannover, sondern auch ein „Kundschafter des Friedens“ im Dienst des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Für Thomas brach in diesem Moment die Welt zusammen, als ihm klar wurde, dass der Vater ein DDR-Spion war, sie jahrelang hintergangen hatte und eine Rückkehr in den Westen unmöglich war. „Vater musste fliehen, denn eine Liste mit Spionen war in der Bundesrepublik aufgetaucht, und er glaubte, kurz vor der Enttarnung zu stehen“, erklärt Raufeisen den staunenden Schülern. In den folgenden anderthalb Stunden berichtet Raufeisen von der Unmöglichkeit, sich in der „tristen und grauen“ DDR einzuleben, von den unterschiedlichen Lebensverhältnissen, dem Leben in Unfreiheit und den Problemen, die er in der Schule hatte: „Freie Meinungsäußerung oder kritisches Denken waren nicht gefragt.“
Auch der Vater hatte feststellen müssen, dass er in dem Staat, den er für den besseren gehalten hatte, nicht mehr leben konnte. Die Familie plante die Flucht in den Westen, flog auf und wurde verhaftet. Thomas wurde wegen „ungesetzlichen Grenzübertritts“ und „landesverräterischer Agententätigkeit“ zu drei Jahren Haft verurteilt, die er in dem Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen und der Sonderhaftanstalt Bautzen II absitzen musste. Als Raufeisen zur Schilderung der Haftbedingungen übergeht, wird es im Publikum ganz still. Nach der Haftentlassung durfte er in den Westen ausreisen. Ob er denn sein Abitur im Westen ablegen konnte, will eine Schülerin wissen. „Ja, ich konnte auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur machen und studieren“, erklärt Raufeisen, „und ich hatte Nachholbedarf, denn mir sind ja wesentliche Jahre meiner Jugend gestohlen worden. Ich lebe heute ein normales Leben.“ Das Verhältnis zu seinem Vater habe sich nicht mehr vollständig normalisieren können, dazu sei der Vertrauensbruch zu groß gewesen. „Was ist mit Ihren Eltern geschehen?“, wird gefragt. Seine Mutter sei als gebrochene Frau nach der Verbüßung ihrer Haftstrafe in den Westen entlassen worden, sein Vater unter mysteriösen Umständen in der Haft ums Leben gekommen. „Vielleicht wusste er zu viel“, schließt Raufeisen seinen Vortrag.

Thomas Raufeisen hat sein Schicksal in dem Buch „Der Tag, an dem unser Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei. Eine deutsche Tragödie“ festgehalten. Der Autor arbeitet hauptberuflich als Referent in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und kann als Referent der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an Schulen eingeladen werden. Ziel ist es, junge Menschen für den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur nach 1945 zu sensibilisieren.

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Unterrichtsausfall an der Heinrich-Schütz-Schule

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde der Heinrich-Schütz-Schule,

angesichts der aktuellen Wetterentwicklungen (Deutscher Wetterdienst: Wetterwarnung der Stufe 3 für den Landkreis und die Stadt Kassel) fällt am morgigen Montag, 10.02.2020, der Unterricht an der Heinrich-Schütz-Schule aus.

Wir möchten vermeiden, dass unsere Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte auf dem Weg zur Schule unnötigen Gefahren ausgesetzt sind.
Für Schülerinnen und Schüler, die morgen dennoch Betreuungsbedarf haben, richten wir von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr eine Betreuung ein.
Voraussichtlich wird am Dienstag der Unterricht wieder nach Plan stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ines Blumenstein
(Schulleiterin)

Jazzkonzert 2020

Es ist wieder soweit: Der Schulverbund von HSS und JGS lädt am 13.02.2020 um 19.30 Uhr zum jährlichen großen Jazz-Event. In der Aula der HSS spielen die Mini Big Band der HSS, Jazz-Ensembles der JGS und die „große“ Big Band von HSS und JGS. Musikalisch gestärkt und inspiriert vom Workshop in Helmarshausen darf man auf ein interessantes Programm gespannt sein.
Der Eintritt ist frei, kostenlose Einlasskarten gibt es noch an der Abendkasse.


Foto Big Band HSS.JGS